Sicherheitsarbeitsschuhe

Sicherheitsarbeitsschuhe1Die Neuregelung der BGR 191 schreibt vor, dass jegliche Veränderung an Sicherheitsarbeitsschuhe zum Verlust der ISO-Zulassung führt und somit kein Versicherungsschutz im Falle eines Arbeitsunfalles besteht. Daraus folgt, dass orthopädische Einlagen nur in Verbindung mit einer gültigen Baumusterprüfung in Sicherheitsschuhe eingelegt werden dürfen. Damit soll verhindert werden, dass andere als die vom Schuhhersteller geprüften Einlagen in den Schuhen verwendet werden und festgelegte Eigenschaften wie Antistatik und Resthöhe der Zehenschutzkappe erhalten bleiben.

Wir als zertifizierter Meisterbetrieb haben es uns zur Aufgabe gemacht, diese Neuregelung so einfach wie möglich für Sie als Patient und Anwender, sowie für Ihren Arbeitgeber zu gestallten.

Mittlerweile gibt es verschiedene Schuhhersteller von Sicherheitsschuhen wie z.B. Atlas, Steitz Secura, Lupos,… wo wir eine optimale Lösung anbieten können.

Da die gesetzlichen Krankenkassen  die Kosten der Einlagen und Schuhzurichtungen der Arbeitsschuhe nicht übernehmen, sind folgende Behörden zuständig:

 

Deutsche Rentenversicherung,
wenn mind. 15 Jahre in die Rentenversicherung
eingezahlt wurde.

Agentur für Arbeit,
wenn die Rentenversicherung nicht zuständig ist.

Berufsgenossenschaft, 
wenn auf Grund eines Arbeitsunfalles das Hilfsmittel benötigt wird.

 

Um die Möglichkeiten der Versorgung und Kostenübernahme zu klären, sprechen Sie uns an oder wenn gewünscht, kommen wir auch zu Ihnen in die Firma, um alle  Formalitäten zu klären.

Um eine zügige Versorgung der Sicherheitsarbeitsschuhe mit Einlagen oder einer Schuhzurichtung zu ermöglichen, werden folgende Formulare benötigt:

 

für die  Deutsche Rentenversicherung:

1. Datenschutzerklärung des Patienten
2. Notwendigkeitsbescheinigung (vom Arbeitgeber auszufüllen)
3. Verordnung (Rezept)
4. Formular G 100
5. Formular G 130
6. Ärztlicher Befundbericht
7. Kostenvoranschlag

für die Agentur für Arbeit und Berufsgenossenschaft:

1. Datenschutzerklärung des Patienten
2. Notwendigkeitsbescheinigung (vom Arbeitgeber auszufüllen)
3. Verordnung (Rezept)
4. Formloser Antrag auf Kostenübernahme
5. Kostenvoranschlag